Wissens-Hub · Glossar
Akquise-Glossar.
Alle wichtigen Fachbegriffe zur trigger-basierten Auftragsakquise — verständlich erklärt von der HausRadar-Redaktion.
- Trigger-Akquise
- Kurz: Ansprache genau jener Adressen, bei denen Daten einen aktuellen Bedarf für ein Gewerk anzeigen.
- Trigger-Akquise bedeutet: Nicht die ganze Straße bekommt Werbung, sondern nur die Häuser, bei denen ein messbares Merkmal auf akuten Bedarf hindeutet – etwa ein unbelegtes Süddach für Solar, Moosbewuchs für die Dachreinigung oder ein Neubau mit Schotterfläche für den Garten- und Landschaftsbau.
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- Solarpotenzial
- Kurz: Rechnerischer Stromertrag einer Dachfläche aus Größe, Neigung, Ausrichtung und Verschattung.
- Das Solarpotenzial beschreibt, wie viele Kilowattstunden eine Dachfläche pro Jahr liefern kann. Es ergibt sich aus nutzbarer Fläche, Dachneigung, Himmelsrichtung, Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude sowie der regionalen Einstrahlung.
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- Dachflächenanalyse
- Kurz: Auswertung von Luftbildern und Gebäudedaten zu Dachform, Fläche, Eindeckung und Zustand.
- Bei der Dachflächenanalyse werden Luft- und Satellitenbilder zusammen mit Gebäudedaten ausgewertet: Dachform, Fläche in Quadratmetern, Anzahl der Flächen, Gauben und Dachfenster sowie sichtbare Zustandsmerkmale wie Moos, Flechten oder verwitterte Ziegel.
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- Verschattung
- Kurz: Abschattung einer Dach- oder Gartenfläche durch Bäume, Gauben oder Nachbargebäude.
- Verschattung reduziert den Solarertrag und beeinflusst auch Poolplanung und Gartengestaltung. Berechnet wird sie aus Geländemodell, Gebäudehöhen und Vegetationsdaten über den Tages- und Jahresverlauf.
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- Vegetationsindex (NDVI)
- Kurz: Maß für Pflanzenmasse und Vitalität aus Satellitenbildern.
- Der NDVI vergleicht rotes und infrarotes Licht in Satellitenbildern und zeigt so, wie viel vitale Pflanzenmasse auf einer Fläche wächst. Hohe Werte bedeuten dichten Baumbestand, sehr niedrige Werte auf Wohngrundstücken deuten auf Schotter, Erdaushub oder unbebauten Boden.
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- Neubau-Trigger
- Kurz: Fertiggestelltes Haus mit Bezug in den letzten 12 bis 24 Monaten und noch unfertigem Außenbereich.
- Neu bezogene Häuser sind für Garten- und Landschaftsbau, Zaunbau, Pflasterarbeiten und Poolbau der stärkste Anlass: Das Gebäude steht, das Budget für den Außenbereich wird gerade geplant.
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- Gebäudeumriss
- Kurz: Grundfläche eines Gebäudes als Polygon aus amtlichen Geodaten oder OpenStreetMap.
- Der Gebäudeumriss ist die Basisgeometrie jeder Objektakte: Aus ihm ergeben sich Grundfläche, Gebäudetyp, Nachbarschaft und – zusammen mit Höhendaten – die Dachfläche.
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- Bodenrichtwert
- Kurz: Durchschnittlicher Lagewert eines Quadratmeters Boden, veröffentlicht von Gutachterausschüssen.
- Der Bodenrichtwert zeigt das Preisniveau einer Lage. Für die Akquise ist er ein Kaufkraftsignal: Poolbau, Außenwellness und hochwertige Gartenanlagen funktionieren dort deutlich besser, wo das Preisniveau hoch ist.
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- Baualtersklasse
- Kurz: Zeitraum, in dem ein Gebäude errichtet wurde – als Einzelwert oder Gebietsdurchschnitt.
- Baualtersklassen bestimmen den Sanierungsbedarf: Dächer aus 1975 bis 1995, Fenster aus den 1990er-Jahren, Heizungen über 20 Jahre. Für viele Gewerke ist das Baujahr der wichtigste harte Filter.
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- Kommunale Wärmeplanung
- Kurz: Kommunaler Plan, welche Gebiete künftig Fernwärme, Wärmenetze oder dezentrale Lösungen erhalten.
- Die kommunale Wärmeplanung zeigt, wo Fernwärme kommt und wo Eigentümer selbst investieren müssen. Für Heizungsbau und Wärmepumpen ist das der präziseste Trigger: Gebiete ohne Netzanschlussperspektive und mit alten fossilen Anlagen.
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- QR-Funnel
- Kurz: Individueller QR-Code im Brief, der auf eine personalisierte Landingpage des Betriebs führt.
- Jeder Brief trägt einen eigenen QR-Code. Wer ihn scannt, landet auf einer mobilen Landingpage im Design des Betriebs – mit Bezug zum eigenen Haus, Rückrufnummer und kurzem Formular. Jede Anfrage ist dadurch eindeutig einer Adresse und einer Kampagne zuzuordnen.
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- Briefwerbung (Direct Mail)
- Kurz: Adressierte oder teiladressierte Werbesendung per Post, gedruckt und versendet über einen Druckdienst.
- Briefwerbung erreicht Eigentümer verlässlich, weil sie physisch im Haus liegt und nicht im Spamfilter verschwindet. In der Auftragsakquise für Handwerk und Immobilien ist sie das wirksamste Medium, wenn der Brief einen konkreten Anlass zum Objekt nennt.
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- Response-Quote
- Kurz: Anteil der angeschriebenen Adressen, die reagieren – per Scan, Formular oder Anruf.
- Die Response-Quote ist die zentrale Kennzahl der Briefakquise. Streuwerbung liegt oft unter einem Prozent. Trigger-basierte Briefe mit Objektbezug erreichen in der Praxis deutlich höhere Werte, weil der Anlass für den Empfänger sichtbar ist.
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- Kosten pro Auftrag
- Kurz: Gesamtkosten einer Kampagne geteilt durch die Zahl gewonnener Aufträge.
- Die Kosten pro Auftrag zeigen, ob Akquise wirtschaftlich ist. Sie umfassen Druck und Versand, Softwarekosten und die eigene Zeit für Termine und Angebote.
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- Objektakte
- Kurz: Digitale Sammelmappe je Adresse mit Karten- und Dachbild, Merkmalen, Notizen und Status.
- Die Objektakte bündelt alles zu einer Adresse: Karten- und Satellitenbild, Dachdaten, erkannte Merkmale mit Begründung, eigene Fotos, Notizen, Aufgaben und den Status in der Pipeline.
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- CRM-Pipeline
- Kurz: Statusfolge von der angeschriebenen Adresse bis zum gewonnenen oder verlorenen Auftrag.
- Die Pipeline führt jede Adresse durch klare Stufen: neu, angeschrieben, reagiert, Termin, Angebot, gewonnen, verloren. Daraus entstehen Prognose, Auslastungsplanung und Lernkurve.
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